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Pierre Bottero - Das achte Tor

Originaltitel:  Le souffle de la hyene
Reihe: L'Autre
Verlag: Ullstein
ISBN: 3548267742

Nachdem vorablesen.de den zweiten Band der Reihe als Freiexemplar verlost, wollte ich - auf mein Glück hoffend - Teil 1 lesen. Natürlich auch, weil die Leseprobe zu "Meister der Stürme" sehr vielverspechend war.

Umso verwirrender ist es, dass man sich am Anfang von "Das achte Tor" anders als erwartet in Kanada befindet und nicht in einer fantastischen Welt. Als sein Haus samt seinen Eltern explodiert und sein Handy eine aufgenommene Nachricht seines Vaters abspult, wird Nathan bewusst, dass es einen Grund haben muss, dass er pausenlos so erfolgreich ist, sich Dinge zu merken oder anzueignen. Auf der Flucht vor den Mördern seiner Eltern und vor unwirklichen Gestalten wie Werwölfen und matrixmäßigen Männern, trifft er in Frankreich auf Shae.
Shae wiederum hat ein "Etwas" in sich, dass ab und zu ausbricht. Dann verwandelt sie sich in eine Hyäne und verliert sämtliche Selbstkontrolle. Nathan ist von der schönen Shae fasziniert und als er merkt, dass die Bösen nicht nur hinter ihm her sind, sondern hinter ihnen beiden, nimmt er sie kurzerhand mit auf die Flucht.
Letztendlich führt die Flucht die beiden zu Nathans Familie und sie erfahren, dass sie das Erbe von 6 der 7 großen Familien in sich tragen, die sich gegen den Anderen stellen, der aus seinem jahrhundertelangen Gefängnis flüchten konnte.

Nathan ist toll, ohne Frage, aber das ist gerade das Schlimme an ihm.  Ohne Ecken und Kanten bleibt er ein ziemlich flacher Charakter, komplett durchschaubar. Shae dagegen stellt eine viel interessantere Person dar, raubeinig und unberechenbar. Man fiebert mit, ob sie den Kampf gegen ihr Inneres gewinnt oder verliert. Leider dreht sich der Großteil des Buches trotzdem nur um Nathan.

Außerdem fehlte mir ein wenig die Fantasy, die in Band 2 so vielversprechend angekündigt wurde: Da existiert ein Haus mit vielen Türen, durch die man nicht gehen kann, mit einer Menge Zimmern und dazu steht es noch mitten im Nirgendwo, umgeben von einer Graslandschaft, die niemand zu betreten wagt. Das Haus nimmt aber in Band 1 nur eine untergeordnete Rolle ein.

Ein letztes Manko ist der Endkampf, der auf der einen Seite zu kurz, auf der anderen Seite auch noch viel zu simpel ist. 

Trotzdem hoffe ich einfach mal auf mein Glück un auf Band 2, um mich dort richtig auf das Haus im Irgendwo konzentrieren zu können. 

17.11.08 21:30
 


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abcde (29.10.11 04:32)
dsfsf

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